Leipziger Buchmesse – Tag eins

Die Leipziger Buchmesse – ist das nicht der ideale Ort für einen Blogneustart? 🙂
Viel zu sagen habe ich heute allerdings nicht mehr – bin seit 4.30 Uhr auf den Beinen – sorry!
Aber für ein paar Messe-Impressionen reicht es gerade noch 😉

Logisch, Bücher faszinieren mich immer! Heute läuft ihnen allerdings die Manga-Comic-Con (findet parallel zur Buchmesse statt) den Rang ab.

Stark

 

Geheimnisvoll

 

Sexy

Und bei all den schönen und interessanten Erlebnissen und Erfahrungen ist da noch dieser kleine Wermutstropfen:

Ich muss leider draußen bleiben

Die Bloggerlounge ist ausschließlich für Profi-Blogger reserviert. Das Blog muss sich mit dem Thema „Buch“ beschäftigen, mindest ein Jahr bestehen und von der Messeleitung akkreditiert werden. Die nette Torwächterin der Lounge lässt mich nicht ohne Ratschlag ziehen: „Streng dich an, dann bist du nächstes Jahr auch dabei!“ Ha …

Arrivederci Meerblog

Ein Abschied muss zelebriert werden, oder!?
Bevor sich das Meerblog in etwas Neues verwandelt, poste ich noch ein paar Meeresgrüße aus dem Postcrossing-Projekt.
Das Postkarten-Projekt auf Junoblau wird leicht verändert weiter bestehen. Dazu demnächst mehr.


Meeresgrüße von Olga aus Saransk/Russland mit einem Zitat vom Pionier der Meeresforschung Cousteau

Amy grüßt vom Strand aus Westkapelle/Zeeland/Niederlande und hat sogar ein bisschen Meersand mitgeschickt 🙂

Kyoko schickt Grüße aus Japan und schreibt von ihrer Liebe zum Dugong. Ich muss zugeben, bis dato kannte ich dieses Geschöpf nicht  – aber ich bin ja neugierig. Echt niedliche Tierchen … 😉 Sie werden im Deutschen als Gabelschwanzseekühe (!) oder Seeschweine bezeichnet (thanks to Wikipedia).



Zum Schluss noch ein Gruß von Pat aus den USA, bezeichnenderweise mit einem abtauchenden Meeressäuger 😉

Bevor jetzt echter Abschiedsschmerz vom Meerblog aufkommt, verabschiede ich mich für heute und wünsche Dir einen schönen Feierabend 🙂

Quo vadis Junoblau?

Boahhh – mein letzter Eintrag ist schon über einen Monat her! Was ich in dem Monat getan habe? Ich kämpfte mit dem Rhinovirus, aber wahrscheinlich nicht effektiv genug – er hatte mich gleich zweimal kurz hintereinander am Wickel. Etwas Gutes hatte die Vireninvasion dennoch: Ich hatte unendlich viel Zeit, um über die Zukunft meines Blogs nachzugrübeln.
Was kam dabei heraus: Das Meerblog möchte ich in dieser Form nicht mehr fortführen. Das Thema ist einfach zu weit weg und ich fühle mich ziemlich gebunden damit.
Dafür möchte ich über das schreiben, was mir gerade wichtig ist. Zum Beispiel über den Kurs „biografisches Schreiben“, den ich belegt habe und der über die Dauer von zwei Jahren gehen wird. Über Bücher und Dinge, die mein Leben bereichern. Und vom ganz normalen Alltagsgedöns kann und will ich mich auch nicht ganz fernhalten. Das Spektrum soll breiter werden, der Schwerpunkt auf dem Thema „Schreiben und Lesen“ liegen.
Uff – jetzt ist es raus …

Bin momentan allerdings unschlüssig, wie ich weiter vorgehen soll. Junoblau einfach mit neuem Schwerpunkt weiterführen? Den Inhalt löschen und noch mal von vorne beginnen? Oder Junoblau komplett löschen und ein ganz neues Blog starten?
Dazu würde ich gerne Deine Meinung lesen. Deshalb freu ich mich, wenn Du an der Umfrage teilnimmst 🙂

 

Bloggerkrise hoch drei

baustelle

Der Montagmorgen eignet sich doch hervorragend, um eine Schaffenskrise in die Blogosphäre zu schleudern. So geht´s mit mir und dem Meer nicht weiter – und das nach nur knapp drei Monaten Bloggerdasein … 😦
Das Thema trägt nicht – das heißt, mir gehen schlichtweg die Themen aus. Entweder muss ich sie mir aus den Fingern saugen oder aus der Retorte berichten, sprich, ich muss auf Zeitungsartikel und auf Blogposts anderer zurückgreifen, kann aber nicht wirklich aus dem eigenen Erleben bloggen. Das frustriert mich zunehmend. Ergo: Es muss sich was ändern!!!
Aber was? Blog löschen? Und dann? Ein neues Thema beginnen, das stofflich mehr hergibt und in das ich Eigenes einbringen kann?
Den Meerblog mit anderen Themen kombinieren, aber mit welchen?
Also ich bin noch am Hirnen … Kann leider noch nicht genaus sagen, wie lange dieser Prozess dauern wird. Ich bitte DIch um Verständnis und hoffe, dass wir uns in der einen oder anderen Form wiederlesen. Klar bleibe ich der Blogosphäre als treue Leserin erhalten 🙂
Dir wünsche ich einen guten Start in die zweite Februarwoche 🙂
So long …

Veronika Peters: Das Meer in Gold und Grau

Meer in Gold und Grau liest sich einfach gut 🙂

Mein Lesestübchen

Anfang Januar hatte ich Veronika Peters bereits mit einem anderen Roman vorgestellt.

Mein heutiger Lesetipp

Veronika Peters: Das Meer in Gold und Grau

 33790779-00-00Katja Werner, knapp 30 Jahre alt, steht vor einem Scherbenhaufen. Wegen der Beziehung zu einem verheirateten Mann verliert sie ihren Job und ihre Wohnung bei ihren Arbeitgebern. Sie macht sich auf den Weg an die Ostsee, um die Halbschwester ihres Vaters kennenzulernen.

Ihre 73-jährige Tante Ruth betreibt dort ein sehr individuell gestaltetes Strandhotel „Palau“. Aus einer geplanten kurzen Auszeit von einigen Tagen  wird für Katja ein mehrmonatiger Aufenthalt, der ihr Leben bereichert und prägt.

Katja ist ein Mensch, der sich Konflikten gern entzieht und eher davonläuft, als sie auszutragen und an ihnen zu reifen. Der Gedanke, sofort wieder abreisen zu können, steckt in ihrem Hinterkopf fest, doch sie bleibet bis zum Ende.  Im „Palau“ trifft sie auf eine eingeschworene Wohngemeinschaft von Menschen, die jenseits ihrer Lebensmitte…

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Postcrossing – Meeresgrüße weltweit

Trotz der guten Wünsche von Anna-Lena, schlägt das Meeresgrüße-Projekt bisher keine hohen Wellen. Was soll ich tun? Das Projekt abbrechen? Ich fand eine andere Lösung: Seit Kurzem bin ich Mitglied bei Postcrossing.
Postcrossing ist eine Plattform, die ihren Mitgliedern den Austausch von Postkarten mit anderen Mitgliedern über sämtliche Kontinente hinweg ermöglicht. Wer eine Postkarte schreibt, bekommt aus einer anderen Ecke unseres Planeten eine Postkarte zurück.
Ein Postcrosser drückte es so aus:
„Ich sammle keine Postkarten, sondern das Lächeln der ganzen Welt.“
Und auch mir hat die erste eingetrudelte Postkarte von Mikita aus Weißrussland ein Lächeln ins Gesicht gezaubert:

delphine

delphine-mikita

Möglicherweise bekommst Du jetzt auch Lust ein paar Meeresgrüße loszuwerden: Mehr zum Projekt findest Du HIER.

Wellen V

drachen-am-himmel

Die ganze Erde ist von gefräßigen Wellen bedeckt.
Das letzte Sandkorn
bedrängt, geschändet, gestohlen.

Aber der Geschmack der Ewigkeit
und das Geheimnis entkommen noch.
Sie verlassen die Erde

 und fliegen in den Himmel – unerreichbar dort oben.
Was wirst du tun, Meer?
Den Himmel erobern?

(Selene Favuzzi, aus dem Italienischen übersetzt von M. Tomei mit freundlicher Genehmigung)

Die Frau von Wastness – ein Meermärchen

die-frau-von-wastness

Es geschah eines Tages, dass der Bauer von Wastness am Strand entlangging und auf einem flachen Felsen eine Menge Robbenvolk sah. Einige lagen und sonnten sich, während andere ausgelassen umhersprangen und tollten. Sie waren alle nackt, und ihre Haut war so weiß wie seine eigene. Der Fels, auf dem sie sich vergnügten, lag so, dass auf der Seeseite tiefes Wasser war, auf der Uferseite aber war nur ein flacher Tümpel.
Der Mann von Wastness kroch unbemerkt näher, bis er zum Rand des Flachen Tümpels kam, dann sprang er auf und stürzte durch den Tümpel vor zu dem Felsen. Das Robbenvolk ergriff seine Felle und sprang ins Wasser, aber so flink sie auch waren, der Mann war noch flinker. Er packte eines der Felle, das einem unglückseligen Mädchen gehörte, welches es bei der Flucht vor Schreck hatte liegen lassen. Das Robbenvolk schwamm ein kleines Stück hinaus, dann wandten sich alle um, reckten die Köpfe hoch und blickten den Mann an. Es fiel ihm auf, dass eines der Geschöpfe nicht gleich den übrigen wie eine Robbe aussah. Darauf nahm er das Fell unter den Arm und machte sich auf den Heimweg. Aber bevor er über den trockenen Sand weg war, hörte er ein jammervolles Weinen hinter sich; und als er sich umdrehte, sah er, dass eine schöne Frau ihm folgte. Es war die Meerfrau, deren Fell er weggenommen hatte. Sie bot einen erbarmungswürdigen Anblick, schluchzte bitterlich, streckte die Hände aus und rief: „O guter Mann, wenn du in deinem Menschenherzen Erbarmen fühlen kannst, so gib mir mein Fell zurück. Ich kann nicht, wahrhaftig nicht, ohne es leben im Meer. Ich kann nicht, wahrhaftig nicht, bei meinem eigenen Volk bleiben ohne mein Fell. Oh, hab Mitleid mit einem armen betrübten, verlorenen Mädchen, wenn du je auf Barmherzigkeit hoffst für dich selbst!“
Der Mann war nicht besonders weichherzig, aber er konnte nicht anders, als Mitleid mit ihr haben, und mit dem Mitleid kam die Liebe. So drang er lange in sie, bis sie ihm – wenn auch widerwillig – zusagte, als sein Weib mit ihm zu leben. Sie wählte dies wohl als das kleinere Übel – ohne das Fell konnte sie nicht leben im Meer, und er weigerte sich unerbittlich, das Fell herzugeben.
So ging das Meermädchen mit dem Mann und lebte mit ihm manchen Tag und manches Jahr und war ihm eine sparsame, tüchtige und freundliche Hausfrau.
Sie gebar dem Mann sieben Kinder, vier Knaben und drei Mädchen. Und es gab keine schöneren Mädchen oder stattlicheren Knaben auf allen Inseln ringsum. Aber obwohl die Frau von Wastness zufrieden und manchmal sogar fröhlich war, schien ihr doch zuzeiten eine schwere Last auf dem Herzen zu liegen; und oft ging ihr sehnsüchtiger Blick hinaus aufs Meer. Sie brachte ihren Kindern manch seltsames Lied bei, das kein Mensch auf Erden je zuvor gehört hatte. Aber obwohl sie ein Meergeschöpf war, führte der Mann doch ein glückliches Leben mit ihr.
Nun geschah es eines Tages, dass der Mann von Wastness und seine drei ältesten Söhne in seinem Boot zum Fischen ausgefahren waren. Da schickte die Frau drei von den übrigen Kindern zum Strand, dass sie die Meerschnecken und Muscheln sammelten. Das jüngste Mädchen aber musste zu Hause bleiben, denn es hatte sich am Fuß verletzt. Darauf begann die Frau, das ganze Haus von oben bis unten auf das allergründlichste nach ihrem lange verlorenen Fell zu durchsuchen, wobei sie so tat, als wolle sie einen großen Hausputz veranstalten. Sie suchte oben, sie suchte unten; sie suchte draußen, und sie suchte drinnen; sie suchte vor dem Haus, und sie suchte in dem Haus, aber nirgends konnte sie ein Fell entdecken; das währte, bis die Sonne schon ganz nach Westen gewandert war. Das jüngste Mädchen saß auf einem Stühlchen und hatte den wehen Fuß auf einen Schemel gelegt. Sie sagte zu ihrer Mutter:
„Mama, wonach suchst du?“
„O Kind, frage nicht“ sagte die Mutter, „ich schaue mich nur nach einem guten Fell um, einen weichen Schuh für dich zu machen, damit dein Fuß besser heilt.“
Sagte das Mädchen: „Kann sein, dass ich weiß, wo eines ist. Einmal nämlich, als du ausgegangen warst und der Vater dachte, ich schliefe in meinem Bett, holte er ein schönes Fell herunter. Er schaute es eine kleine Weile an, dann faltete er es wieder zusammen und schob es unter den Dachbalken gerade über dem Bett.“
Als die Mutter das hörte, lief sie zu der Stelle hin und zog ihr eigenes Fell heraus, das dort so lange verborgen gewesen war.
„Leb wohl Töchterchen!“ sagte sie zu dem Kind, warf die Haut um und stürzte mit einem wilden Freudenschrei ins Meer. Eine große Robbe kam ihr entgegen und schien sie mit Entzücken zu begrüßen. Der Mann von Wastness ruderte gerade heim und sah die beiden vom Boot aus. Sie enthüllte ihr Gesicht und rief:
„Mann von Wastness, lebe wohl! Ich habe dich gern gehabt, du warst immer gut zu mir, aber weit mehr als dich liebe ich meinen Mann im Meer!“
Und das war das Letzte, was er je sah oder hörte von seinem schönen Weib.

Märchen aus Schottland, Die Frau von Wastness, aus dem Buch Märchen von Nixen & Wasserfrauen, S.105, ISBN 978-3-89875-197-1 herausgegeben von Barbara Stamer.
Mit freundlicher Genehmigung des Königsfurt-Urania Verlags, Krummwisch.
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Zehn

wellen

Muscheln? Sandkörner? Wassertropfen? Wellen? Sonnenstrahlen? Strandspaziergänger?

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