Postcrossing – feel connected

Wie versprochen noch ein paar Takte zur leicht veränderten Form vom Postcrossing-Projekt: Alles bleibt wie gehabt, nur das Thema bezieht sich nicht mehr ausschließlich aufs Meer, sondern ist in alle Richtungen offen. Mehr dazu HIER.

Meine Lust am Briefeschreiben fiel dem Siegeszug des Internets zum Opfer. Wer nicht schreibt, bekommt keine Post 😦  Mit einem gähnend leeren Briefkasten wollte ich mich allerdings nicht abfinden. Die Lösung offenbarte sich in Form von Postcrossing. Es geht mir nicht allein darum, meinen eigenen Briefkasten gefüllt zu bekommen. Ich schicke auch gerne Postkarten an wildfremde Menschen los – einige der Karten reisen um die ganze Welt. Das fasziniert mich.
Die Herausforderung beim Versenden von Postkarten liegt darin, auf ein begrenztes Textfeld einen möglichst lebendigen, aussagekräftigen Text zu platzieren.
Vor Kurzem schickte ich eine Karte mit dem Motiv „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ von Caspar David Friedrich Richtung Portugal. Logisch, dass ich auch ein paar Worte über den Künstler verlor.
Der Empfänger, ein junger Mann, war von der Karte ganz angetan. Er schrieb mir per PN über das Portal: „Hello, thank You very much, your postcard is great – i will read more about C. D. Friedrich , take care GrüBe aus Portugal“
Kleine Nachrichten auf Postkarten können im besten Fall dazu anregen, Neues auszuprobieren und sich einem bisher völlig fremden Themenfeld zu öffnen.
Bevor ich eine Karte verschicke, lese ich das Profil des Adressaten durch, ich frage mich, was könnte diesen Menschen interessieren? Im obigen Fall war es Fußball – damit habe ich leider gar nix am Hut. Also schickte ich eine Karte, die ich selbst gerne bekommen hätte, mit den entsprechenden Zeilen. Dass die Karte wirklich gut ankam, wurde mir durch die Markierung als Favorit bestätigt.
Umgekehrt erhalte ich Karten mit knappen interessanten oder witzigen Texten. Manchmal ist es auch ein Tipp, wie beispielsweise der Buchtipp von Catherine aus der Schweiz:

Post aus der Schweiz
Rotwein für drei alte Damen – Lesetipp von Catherine

Für mich ist Postcrossing ein Hobby, das kaum Zeit beansprucht und finanziell nur minimal zu Buche schlägt. Ich komme in Kontakt mit Menschen, denen ich im Leben nie persönlich begegnen werde. Und ich finde es total klasse, wenn eine Postkarte, z. B. aus Japan, eintrudelt und der Schreiber sich große Mühe gibt, ein paar deutsche Worte auf die Karte zu kritzeln oder sich irgendwas anderes witziges einfallen lässt. Ich fühle mich dann im wahrsten Sinne mit der Welt verbunden …

Für mich soll’s tausend Tode regnen?

Nochmal Leipziger Buchmesse: Am Stand von LovelyBooks durfte jeder Besucher einen Buchtipp aus einer Lostrommel ziehen und sollte dafür einen anderen Tipp “spenden” 🙂
Mein Glücksgriff:

Gruselig

Tausend Tode soll es regnen? Für mich??? Puhh, mir blieb im ersten Moment die Luft weg. Hoffentlich war das kein schlechtes Omen 😦 Bekam die Situation dann doch in den Griff und begann zu recherchieren. Gestern habe ich mir das Buch bestellt und heute fand ich diese Rezension auf Tintenhains Blog. Die will ich Dir nicht vorenthalten 😉

Tintenhain

Cover (c) Random House cbjEs ist schon ein außergewöhnliches Hobby, das die 15jährige Emi hat: Sie erfindet Todesarten für ungeliebte Menschen und schreibt sie in ihr Schwarzes Buch. Besonders viele Tode wünscht sie Mara an den Hals, der Neuen ihres Vaters. Die hatte ihr nach dem ungewollten Umzug ins trübnasse Hamburg gerade noch gefehlt. Doch viel Zeit zum Trauern um das verlorene Heidelberg bleibt Emi nicht, denn schon bald gibt es da jemanden, dem sie mehr als tausend Tode an den Hals wünscht. Erik, der megacoole All-Time-Star der Schule geht ihr mächtig auf den Zeiger. Und nur ihm hat sie es zu verdanken, nun jeden Samstag mir Graffiti-Schrubben verbringen zu dürfen. Um aus der Nummer wieder herauszukommen, schlägt Emi ihm eine Challenge vor, die so Einiges ins Rollen bringt.

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Leipziger Buchmesse 2017 – Bloggersession

Warum gehen die schönen Dinge so schnell vorbei? Okay, der Aufenthalt war auch ziemlich anstrengend. Vier Tage lang war ich von morgens bis abends unterwegs, habe mich durch Menschenmassen gekämpft, interessante Persönlichkeiten getroffen und mich inspirieren lassen.

Was war mein Highlight?

Bloggerkonferenz

Marina allein unter Bloggern 🙂 Viel geballte Bloggerpower auf einem Haufen – das war echt ein geiles gutes Gefühl …
Allerdings wurde mir in aller Deutlichkeit klar: Ich stehe wirklich ganz am Anfang. Zum Glück war ich nicht die einzige Anfängerin in der großen Bloggergemeinschaft.
Wie auch immer – es ist noch kein perfekter Blogger vom Himmel gefallen 😉

Die Keynote zur Eröffnung sprach Andreas Platthaus, Literaturchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Er stellte unter anderem die Frage nach der Unabhängigkeit der Blogger. Wie geht man als Blogger damit um, wenn Verlage ein Buch zur Rezension zur Verfügung stellen? Wird vom Blogger erwartet, dass er sich positiv zum Inhalt äußert? Kann ich noch unabhängig bloggen, wenn mir ein Verlag finanziell oder materiell (z. B. gesponserter Hotelaufenthalt) entgegenkommt?
Platthaus merkte an, dass auch ein Blogger seinen Preis haben sollte, wenn er einen journalistischen Anspruch an sich stellt.

Leidenschaft ist die Basis für Literaturkritik, so Platthaus. In der Blogosphäre wäre der Begriff der Kritik jedoch negativ besetzt. 95 % der Bücher sind schlecht, sagte Platthaus und es gelte, die 5 % guten Bücher aus der Masse herauszufinden.

Alles was Recht ist
Was muss ein Blogger beachten, wenn er nicht in Teufels Küche kommen – sprich von windigen Anwälten abgemahnt werden will? Darüber referierte Tilman Winterling, von Haus aus selbst Anwalt (wenn auch kein windiger) und Buchblogger des Blogs 54 Books. Winterlings Vortrag über ein an sich trockenes Thema war spannend wie ein Krimi.
Jeder sollte, nach den Worten Winterlings, ein Impressum auf seinem Blog vorweisen können. Auch solche Blogs, die sich eher auf der privaten Schiene bewegen.
Der Blogbetreiber muss erreichbar sein. Name des Verantwortlichen, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse sind unabdingbar. Das Impressum sollte mit nur zwei Klicks erreichbar sein und deswegen besser im oberen Bereich als im unteren untergebracht werden. Schon zu langes Scrollen kann zum Knackpunkt werden 😦
Das Impressum darf nur aus Text bestehen (also keine Bildchen oder Videofilme).
Aber wie gehe ich jetzt als Unbedarfter das Projekt Impressum an? Es kann ohne viel Mühe, und ganz ohne Kosten bei einem Impressumsgenerator wie z. B. eRecht24 erstellt werden. Die Quelle sollte dann im Impressum auf jeden Fall angegeben werden.

Die Grenzen zwischen Privat und Werbung sind oft fließend und schwer voneinander abzugrenzen. Werbung sollte deshalb immer eindeutig gekennzeichnet sein, sonst wird dem Blogger schnell der Verdacht auf Schleichwerbung am Hemdzipfel hängen. Das kommt nicht nur bei den Lesern nicht besonders gut an, sondern kann auch richtig teuer werden.

Übrigens: Nicht nur wenn Geld fließt steht man unter Umständen in einer Geschäftsbeziehung – auch Gutscheine, etc. können als Bezahlung gewertet werden.
Rezensionsexemplare von Verlagen sind frei. Über ein Buch kann nur der berichten, der es kennt. Müsste jeder Buchblogger, der sein Blog professionell betreibt jedes Buch kaufen über das er bloggt, wäre er wahrscheinlich bald unter der Brücke zu finden 😉

Wer ein Gewinnspiel auslobt, sollte klar und eindeutig darstellen, wer für die Verlosung verantwortlich ist. Wichtig sind selbstredend die Teilnahmebedingungen. Im Netz werden Vorlagen bereitgestellt.

Ich kann hier leider nur über einen kleinen Abriss zum Thema schreiben. Es lohnt sich aber, sich näher mit dem Thema zu befassen.

SEO – Content ist King
Mit Suchmaschinenoptimierung Reichweite aufbauen, analysieren und nutzen, dazu referierte Tina Lutz von LovelyBooks.
Keywords einbauen auf Teufel komm raus? Das ist heutzutage überholt. Der Text ist wichtig und der Blogger sollte nicht Mr. Google, sondern seinen Leser im Kopf haben. Ein paar  blogrelevante Keywörter können nicht schaden, zuviel kann schnell nerven. 15 bis maximal 20 Keywords im Text, die immer wieder verwendet werden.
Google betreibt das Tool Google AdWords. Hier kannst Du die Relevanz Deiner Keywörter überprüfen.

Der Text sollte strukturiert werden, das lässt sich gut mit Überschriften bewerkstelligen. Wie ihr seht, habe ich mir das zu Herzen genommen. In der Überschrift dürfen dann gerne wesentliche Keywörter untergebracht werden, falls es passt.

Ab 300 Wörtern ist ein Text für Google relevant. Okay, da liege ich – heute zumindest – drüber 😉

Was hilft noch um das Blog bekannter zu machen?
– Mit anderen Blogs verlinken
– Auf Blogs kommentieren
– Teilname an Blogparaden
– Hochwertige Links setzen
– Verlinkungen auch im eigenen Blog zu themenspezifischen Posts setzen
– Gastbeiträge in anderen Blogs posten und andere Blogger als Gastblogger einladen.

Noch ein paar interessante Tools zum Thema:
WordPressplugin Yoast – Analysetool
BrokenLink-Checker – mit diesem Tool findest Du inaktive Links, die auf Deinem Blog nichts mehr zu suchen haben.
(Weiß alledings nicht, ob sich diese beiden Plugins im Standardprogramm von wordpress.com befinden oder nur auf wordpress.org installiert werden können – sorry).

Geld verdienen mit Blogs
Fabian Neidhardt 
(www.mokita.de) und Wolfgang Tischer vom Literaturcafé zeigten 21 gut recherchierte Möglichkeiten, wie man mit einem Blog Geld verdienen kann auf. Letzterer moderierte gut gelaunt die Bloggersession 2017.

Die Tipps zur Monetarisierung findest Du HIER.

Last, but not least möchte ich noch Birgit-Cathrin-Duval (www.takkiwrites.com) erwähnen. Sie gab ihr Bestes um alle Teilnehmer der Bloggersession vorteilhaft abzulichten 🙂

Ein ganz besonderer Tag

Mit Susa Schröpel

Da sage noch einer, Freundschaften, die übers Internet geknüpft werden, seien nichts wert …
Vor einem halben Jahrzehnt lernte ich die Autorin und Kinderbuchillustratorin Susa Schröpel nämlich genau da kennen – im Internet. Ich suchte jemanden, der mir mein erstes (und bisher einziges) Kinderbuch illustriert. Unsere gemeinsame Arbeit verlief außerordentlich fruchtbar, ohne dass wir uns jemals persönlich kennengelernt hätten. Auch als das Projekt längst abgeschlossen war, blieben wir über Facebook & Co miteinander in Verbindung. Der Kontakt riss nie ab. Und heute ist das passiert, mit dem ich schon gar nicht mehr gerechnet hatte: Wir waren zur gleichen Zeit am selben Ort (Leipziger Buchmesse)  🙂
Es war tatsächlich so, als kennen wir uns schon ewig, was ja irgendwie auch so ist. Der Draht zueinander war sofort da und so haben wir gleich überlegt, welches Projekt wir als nächstes in Angriff nehmen wollen. Wird ja auch Zeit!

Susa ist Künstlerin, Illustratorin und Autorin zahlreicher Kinderbücher. 2010 gründete sie die Illustrationswerkstatt.

Eine Prise schwarzer Humor für deutsche Kinder

Von links nach rechts: Moderatorin Maria Koettnitz, Autorinnen Kirsten Reinhardt und Christine Paxmann

Was hat in deutschen Bücherregalen absolut nichts verloren?
Kinderbücher, in denen Hunde im Salzmantel zubereitet werden.
Diese Erfahrung musste Kirsten Reinhardt machen, als sie ihr Buch „Fennymores Reise oder wie man Dackel im Salzmantel macht“ auf den Markt brachte.
Sie wurde von derselben Lehrerin, die sie zuvor zu einer Lesung vor ihrer Schulklasse eingeladen hatte, mitten in der Lesung wieder hinauskomplimentiert.
Diese Episode erzählte Frau Reinhardt im Gespräch mit der als Kinder- und Jugendsachbuchautorin bekannten Christine Paxmann zum Thema „Wie werde ich Kinderbuchautor/in?“
Daraus schließe ich, dass die Lehrerin das Buch weder vorab gelesen (sonst wäre sie nicht so pikiert gewesen), noch ihre Schulklasse in irgendeiner Weise auf den Inhalt vorbereitet hatte.
Obwohl in vielen Kinder- und Schulzimmern nur pädagogisch wertvolle Literatur ihren Platz findet, wurde dieses Buch trotzdem ein Erfolg. Warum? Weil die Agentin von Frau Reinhardt deren Humor versteht und auch ein passender Verlag gefunden wurde. Und zwar kein geringerer als der Carlsen Verlag. Der war ja schon mit den Harry Potter Bänden nicht zimperlich. Der Mut zur Gewalt im Kinderbuch wurde bekanntlich belohnt – Potter wurde ein Riesenerfolg, J.K. Rowling reich, und der Carlsen Verlag hatte Potter – und zwar auf Jahre.
Aber wie ist das nun mit der Gewalt im Kinderbuch?
Gewalt ist nicht gleich Gewalt, meine ich. Sinnloses Abschlachten ist etwas anderes, als wenn der Wolf das Rotkäppchen frisst. Und ich denke auch, dass man Kinder durchaus zutrauen darf, Fiktion und Realität zu unterscheiden. Sind Kinderbücher, die mit dem Jugendliteraturpreis ausgezeichnet werden, wirklich für Kinder gemacht oder eher für Erwachsene, die die Welt der Kinder unter Kontrolle behalten möchten? Tatsächlich ist man in unseren Nachbarländer nicht so pingelig. Geschichten müssen Spaß machen und da kann es schon mal derber zugehen.
Ich plädiere für weniger Pädagogik und mehr Spaß im Kinderzimmer! Und wenn ein Hund im Salzmantel zubereitet wird, dann bitte schön! Bevor ich mir jetzt den Unmut der Tierschützer zuziehe: Nein ich würde nie einen Hund im Salzmantel zubereiten. Aber die Geschichte wird auf jeden Fall demnächst mein Bücherregal bereichern …

Wie denkst Du darüber? Darf im Kinderbuch ein Dackel im Salzmantel zubereitet werden?

Leipziger Buchmesse – Tag eins

Die Leipziger Buchmesse – ist das nicht der ideale Ort für einen Blogneustart? 🙂
Viel zu sagen habe ich heute allerdings nicht mehr – bin seit 4.30 Uhr auf den Beinen – sorry!
Aber für ein paar Messe-Impressionen reicht es gerade noch 😉

Logisch, Bücher faszinieren mich immer! Heute läuft ihnen allerdings die Manga-Comic-Con (findet parallel zur Buchmesse statt) den Rang ab.

Stark

 

Geheimnisvoll

 

Sexy

Und bei all den schönen und interessanten Erlebnissen und Erfahrungen ist da noch dieser kleine Wermutstropfen:

Ich muss leider draußen bleiben

Die Bloggerlounge ist ausschließlich für Profi-Blogger reserviert. Das Blog muss sich mit dem Thema „Buch“ beschäftigen, mindest ein Jahr bestehen und von der Messeleitung akkreditiert werden. Die nette Torwächterin der Lounge lässt mich nicht ohne Ratschlag ziehen: „Streng dich an, dann bist du nächstes Jahr auch dabei!“ Ha …

Arrivederci Meerblog

Ein Abschied muss zelebriert werden, oder!?
Bevor sich das Meerblog in etwas Neues verwandelt, poste ich noch ein paar Meeresgrüße aus dem Postcrossing-Projekt.
Das Postkarten-Projekt auf Junoblau wird leicht verändert weiter bestehen. Dazu demnächst mehr.


Meeresgrüße von Olga aus Saransk/Russland mit einem Zitat vom Pionier der Meeresforschung Cousteau

Amy grüßt vom Strand aus Westkapelle/Zeeland/Niederlande und hat sogar ein bisschen Meersand mitgeschickt 🙂

Kyoko schickt Grüße aus Japan und schreibt von ihrer Liebe zum Dugong. Ich muss zugeben, bis dato kannte ich dieses Geschöpf nicht  – aber ich bin ja neugierig. Echt niedliche Tierchen … 😉 Sie werden im Deutschen als Gabelschwanzseekühe (!) oder Seeschweine bezeichnet (thanks to Wikipedia).



Zum Schluss noch ein Gruß von Pat aus den USA, bezeichnenderweise mit einem abtauchenden Meeressäuger 😉

Bevor jetzt echter Abschiedsschmerz vom Meerblog aufkommt, verabschiede ich mich für heute und wünsche Dir einen schönen Feierabend 🙂

Quo vadis Junoblau?

Boahhh – mein letzter Eintrag ist schon über einen Monat her! Was ich in dem Monat getan habe? Ich kämpfte mit dem Rhinovirus, aber wahrscheinlich nicht effektiv genug – er hatte mich gleich zweimal kurz hintereinander am Wickel. Etwas Gutes hatte die Vireninvasion dennoch: Ich hatte unendlich viel Zeit, um über die Zukunft meines Blogs nachzugrübeln.
Was kam dabei heraus: Das Meerblog möchte ich in dieser Form nicht mehr fortführen. Das Thema ist einfach zu weit weg und ich fühle mich ziemlich gebunden damit.
Dafür möchte ich über das schreiben, was mir gerade wichtig ist. Zum Beispiel über den Kurs „biografisches Schreiben“, den ich belegt habe und der über die Dauer von zwei Jahren gehen wird. Über Bücher und Dinge, die mein Leben bereichern. Und vom ganz normalen Alltagsgedöns kann und will ich mich auch nicht ganz fernhalten. Das Spektrum soll breiter werden, der Schwerpunkt auf dem Thema „Schreiben und Lesen“ liegen.
Uff – jetzt ist es raus …

Bin momentan allerdings unschlüssig, wie ich weiter vorgehen soll. Junoblau einfach mit neuem Schwerpunkt weiterführen? Den Inhalt löschen und noch mal von vorne beginnen? Oder Junoblau komplett löschen und ein ganz neues Blog starten?
Dazu würde ich gerne Deine Meinung lesen. Deshalb freu ich mich, wenn Du an der Umfrage teilnimmst 🙂

 

Bloggerkrise hoch drei

baustelle

Der Montagmorgen eignet sich doch hervorragend, um eine Schaffenskrise in die Blogosphäre zu schleudern. So geht´s mit mir und dem Meer nicht weiter – und das nach nur knapp drei Monaten Bloggerdasein … 😦
Das Thema trägt nicht – das heißt, mir gehen schlichtweg die Themen aus. Entweder muss ich sie mir aus den Fingern saugen oder aus der Retorte berichten, sprich, ich muss auf Zeitungsartikel und auf Blogposts anderer zurückgreifen, kann aber nicht wirklich aus dem eigenen Erleben bloggen. Das frustriert mich zunehmend. Ergo: Es muss sich was ändern!!!
Aber was? Blog löschen? Und dann? Ein neues Thema beginnen, das stofflich mehr hergibt und in das ich Eigenes einbringen kann?
Den Meerblog mit anderen Themen kombinieren, aber mit welchen?
Also ich bin noch am Hirnen … Kann leider noch nicht genaus sagen, wie lange dieser Prozess dauern wird. Ich bitte DIch um Verständnis und hoffe, dass wir uns in der einen oder anderen Form wiederlesen. Klar bleibe ich der Blogosphäre als treue Leserin erhalten 🙂
Dir wünsche ich einen guten Start in die zweite Februarwoche 🙂
So long …